Sektionstreffen Berlin 6-8.12.19

Besuch aus Jena

9. Dezember 2019, Florian, Vero, Maggie

Freitag

Endlich war es soweit. Nach bereits zwei gemeinsamen Jugendfahrten zum Klettern im Elbsandsteingebirge und unserem ersten gemeinsamen Kletterhallenübernachtungstreffen vor einem Jahr, kam an diesem Wochenende unsere befreundete Jugendgruppe aus Jena zu uns nach Berlin.
Treffpunkt und Basislager war die ACB-Geschäftsstelle in Charlottenburg. Die Jenaer Jugendgruppe (liebevoll auf „Jenasen“ getauft) saß bereits im Zug und war für 19:30 angekündigt. Björn und ich hatten uns etwas früher getroffen, um das Basislager unseren Bedürfnissen entsprechenden einzurichten und Vorkehrungen für das Abendessen zu treffen. Bald gesellten sich auch Maggie und Vero in unser Team. Somit waren alle Vorbereitungen in Rekordzeit abgeschlossen. Kurz darauf klingelte es auch schon an der Tür und es erschienen 11 mit Rucksack bepackte und Regenjacken ausstaffierte Jenasen. Freudig hießen wir alle in unserem Basislager willkommen.
Da die Nudeln mit Tomatensauce bereits gekocht waren, starteten wir unser Wiedersehen beim gemütlichen Abendessen. Außerdem hatten wir eine kleine Fotoshow vorbereitet, die fortlaufende unsere großartigen gemeinsamen Erlebnisse der letzten Jahre in die Runde warf. Schließlich waren alle Teller leer geputzt, die Tische auseinander geschoben und im Nu hatte sich der Raum in ein gemütliches Matratzenlager verwandelt. Nach ein paar Runden des allseits beliebten Werwolf-Spiels, entschied ich mich für die Rolle des fortwährend-schlafenden Dorfbewohners.

-Florian

Samstag

Am Samstag sind wir ziemlich früh aufgewacht und haben als erstes unsere Sachen ein wenig zusammengeräumt, damit wir frühstücken können. Währenddessen wurden ein paar Kartenspiele (z.B. Cambio) gespielt. Nach dem Frühstück haben alle ihre Sachen gepackt und wir haben uns auf den Weg in die Kletterhalle am Hüttenweg gemacht. Dorthin sind wir mit der Bahn gefahren. Angekommen, konnten wir nicht sofort Klettern, weil die Halle besetzt war, weswegen wir unsere Sachen abgelegt haben und nach draußen in den “Garten” gingen. Dort haben wir dann eine Zeit lang “Ninja”, “schlimpf” und das “Nichts-Spiel” gespielt.
Als die Halle dann frei war, sind wir sofort rein und haben unsere Zeit mit Klettern verbracht. Wir haben aber auch ein paar Mal Pausen eingelegt, in denen wir wieder gespielt haben und auch raus gegangen sind. Bei einem Spiel gab es dann leider einen unschönen Vorfall, weswegen wir dann nach oben gegangen sind und die restliche Zeit mit Kartenspielen verbracht haben. Dann ging es auch wieder zurück. In der Geschäftsstelle angekommen, wurde wieder gekocht und wir haben dann zusammen zu Abend gegessen. Als wir fertig waren, haben wir es uns gemütlich gemacht und haben eine Serie zu Kletterern gesehen. Diese Beschäftigung ging dann in die Nacht rein und wir sind dann irgendwann schlafen gegangen.

-Vero

Sonntag

Am Sonntag begann der Tag gemütlich mit einem späten Frühstück. Danach mussten wir aber schon anfangen, unsere Sachen einzupacken und aufzuräumen weil das Wochenende fast schon vorbei war. Das meiste Essen wurde als Proviant eingepackt und den Rest gaben wir später auf dem Weg Obdachlosen. Wir entschieden uns wegen der Zeit dagegen, nochmal klettern zu gehen und wollten stattdessen direkt zum Hauptbahnhof laufen und auf dem Weg den Jenaern noch Berlin zu zeigen.
Erst als wir aus der Tür gingen, bemerkten wir dass es regnete, änderten unsere Pläne noch und fuhren stattdessen mit der U-Bahn zum Potsdamer Platz. Von dort aus liefen wir zum Brandenburger Tor wo wir das obligatorische Gruppenfoto gemacht haben und feststellten, dass zwischen den Säulen eine schöne Kletterroute wär.
Dann ging es am Bundestag vorbei zum Paul Löbe Haus, während Benjamin uns alle mit Infos über die Gebäude versorgte. Dort angekommen spielten wir einige Runden “Kotzendes Känguru“ mit zusammengetragenen Elementen aus Jena und Berlin auf der Wiese, bis der Regen zunahm und wir das Spiel auf die überdachte Vorfahrt verlegten, wo prompt nach unserem Umzug zwei Autos vorbeifuhren. Schließlich mussten wir uns doch auf den Weg zum Hauptbahnhof machen, wo wir uns bis zum nächsten Mal verabschieden mussten.

-Maggie

Fotos: Florian und ein hilfsbereiter Rikscha-Fahrer